Mittwoch, 29. Mai 2013

Warum das Klonen von Menschen unmoralisch ist

Da haben also Leute in Amerika irgendwie Menschen geklont. Naja, die genauen Details lass ich  mal weg - auf jeden Fall läuft jetzt kein Klon durch die Gegend, um gegen die Separatisten zu kämpfen.
Ganz schön gefährlich: Klon

Das ist irgendwie moralisch schwierig, aber vor allem aus einem Grund, den aber niemand nennt:

Es ist zutiefst pervers, Millionen für Forschungen auszugeben, die einigen wenigen reichen Kranken helfen könnten, wenn tagtäglich Zehntausende von Menschen verrecken, weil sie zu wenig zu Essen oder kein sauberes Trinkwasser haben.

Die Forscher erforschen so etwas auch nicht hauptsächlich, weil sie damit Menschen helfen wollen. Sie erforschen das, weil sie dafür bezahlt werden. Sie sind Akademiker, die eine interessante, bezahlte Beschäftigung suchen. Das ist legitim. Aber wir als Gesellschaft sollten uns die derzeit Sterbenden mehr wert sein als die zukünftigen Kranken.

Freitag, 24. Mai 2013

Musik am Freitag


Immer toll sind Übersetzungen. In der schwedischen Version von "Ich steh im Regen" ist das alles noch viel trostloser. Da sind 5 °C auf dem Balkon doch richtig angenehm.

Dienstag, 21. Mai 2013

Freitag, 17. Mai 2013

Musik am Freitag


Diese Frau ist nebenbei mittlerweile mit Paul Simon verheiratet, hat die hier besungenen Probleme mithin evtl. überwunden.

Donnerstag, 16. Mai 2013

2 Witzige Tatsachen über Ulrich Hoeneß

1. Wir brauchen uns keine Gedanken darüber zu machen, wie wir seine Taten bewerten müssen. 


Wir müssen nicht über ihn richten. Genau dafür haben wir Gerichte mit Richtern. Die werden diese Vorgänge bewerten und damit ist gut. Alles andere ist unfair.

Gut, als moralische Instanz hat er vielleicht ausgedient. Aber hier kommt noch eine weitere Hammererkenntnis, die Euch einfach von den Socken hauen wird:

2. Ob eine Aussage wahr ist oder nicht, hängt nicht davon ab, wer sie trifft.

Wahnsinn, oder? Wenn jetzt z.B. Ulrich Hoeneß – nur so als Beispiel – irgendwas über Genomforschung sagen würde, wäre die Aussage nicht richtiger oder falscher, wenn das Jürgen Klinsmann träfe. Also kann Ulrich Hoeneß auch weiterhin seinen Senf abgeben. Wer ihm zuhören möchte, kann das tun. Und wer ihm nicht zuhören möchte, hat das wohl vorher schon auch nicht getan.

Dienstag, 14. Mai 2013

... und mehr!

Ich muss auch mal Geld verdienen, darum hier nur ein Bild und gestern keine Zeichnung.

Montag, 6. Mai 2013

Freitag, 3. Mai 2013

Musik am Freitag: Platzhaltertext


Eigentlich ist auch »There's whiskey in the jerr!« die einzige Zeile, auf die's in dem Lied ankommt.

Donnerstag, 2. Mai 2013

Selber schuld

Also, stellen wir uns mal vor, da ist ein Mann, Mitte 40, blondierte Haare, Brustbehaarung, offenes Hemd. Und der fährt in die Stadt, mit seinem neuen BMW Cabrio. Und da lässt er laut die Musik laufen. Und parkt flott in zweiter Reihe aufm Ku'damm. Um schnell einen Espresso bei Leysieffer zu trinken. Und er lässt ganz lässig den lästigen Schlüssel stecken und den Motor laufen.

Und dann klaut ihm jemand das Auto.

Dann würde doch jeder sagen: »Selber schuld!« Oder?

Ku'damm Ecke Schlüterstraße (Foto: Emmeff)
Aber das ist er ja gar nicht: Es darf ihm niemand sein Auto klauen, auch wenn er alle förmlich dazu einzuladen scheint. Schuld ist der Dieb/die Diebin (über die Identität des Täters oder der Täterin ist der Polizei bislang nichts bekannt.)

Er war nicht schuld, sondern dämlich. Das ist ein Unterschied. (Vielleicht war er auch unwissend - kann ja sein, dass er nicht wusste, dass Autos auch geklaut werden können. Denkbar ist das.)

Und jetzt zu den Mädchen, die knappe Höschen tragen und anschließend dumm angemacht, belästigt oder vergewaltigt werden. Auch die sind nicht schuld. Sondern dämlich. Der gleiche Unterschied.

(Man merkt's übrigens schon an der Orthographie: das eine fängt mit »d« an. Kann man also ganz leicht unterscheiden - nur so als Tipp.)

Natürlich darf die niemand belästigen, genauso wenig, wie man Autos klauen darf. Aber man sollte auch niemanden dazu einladen.

Hinweis für Frauen: Auch wenn Ihr das ganz anders meint, und die Klamotten für Euch tragt: es kommt trotzdem anders an, und manche Menschen sind eben nicht immer gesetzeskonform eingestellt. Zieht an, was Ihr wollt, aber kommt hinterher nicht zu mir und heult.

Hinweis für Männer: Das mag für Euch neu sein, aber Frauen und Mädchen machen sich nur in den seltensten Fällen für Männer oder Jungs schick. Sie machen sich für die anderen Frauen und Mädchen schick. (Nicht, was jetzt jemand in seinem kranken Hirn denkt, nein!) Sie fühlen sich gut, wenn sie gut aussehen. 

Dass sie sich, wenn sie sich diesem Bewertungskriterium unterwerfen, irgendwie ja selber zu Objekten einer Gesellschaft machen, die sie dafür kritisieren, wissen manche von ihnen selber. Sie sind allerdings verunsichert und versuchen, gegenüber den kritischen Blicken der anderen und den sexistischen Bildern in Medien und Werbung zu bestehen.

Und das ist schwer. Unterstützen könnt ihr das, wenn ihr Komplimente für Dinge verteilt, die nichts mit Aussehen zu tun haben.

Und wenn es gar zu schwer wird, mit den kurzen Hosen und offenen Blüschen, aber offensichtlich da gar nichts gehen will, hab ich einen Tipp für Euch. Ihr müsst nur an eines denken, dann ist alles wieder entspannt. Es ist nur ein winziges Wort, aber es hilft oft Wunder. Das Wort lautet: »Ausfluss«.