Donnerstag, 28. September 2017

Vielen Dank ...

Heute hab ich es endlich geschafft. Der Mann vom Telefonmarketing war sehr hartnäckig. Und dann bin ich endlich den Satz losgeworden:

Vielen Dank, dass ist sehr aufdringlich von Ihnen. 
Leider habe ich gar kein Interesse.

Hat er aber glaube ich gar nicht wahrgenommen, der Arme. Schade für ihn. Na, er kann ja noch mal anrufen.

Dienstag, 26. September 2017

So nen Tag



Das hier ist von meiner kleinen Band Die Heiteren. Ich spiele Bass, den Ihr wahrscheinlich gar nicht hört.

Dienstag, 12. September 2017

Die 3 größten Mutproben der abgelaufenen Schwimmbadsaison:

3. Platz: Quer durchs Schwimmerbecken tauchen!

2. Platz: Köpper vom Dreier!

1. Platz: Vor dem Baden bitte Abduschen!

Dienstag, 20. Juni 2017

Eigentlich ...

Im Grunde genommen ... from die Tante Jensen on Vimeo.

Leider war der Fan so aufgeregt, dass sie nicht auf den Kamerfokus achten konnte. Eigentlich ein gutes Zeichen!

Eigentlich ist jetzt auch klar, warum ich nicht mehr so viel poste. Eigentich macht mir das ja auch Spaß.

Dienstag, 15. November 2016

Was haben die Leute eigentlich dagegen, dass andere sich sexuell nicht so verhalten, wie sie (die ersten) es gewohnt sind?

Vor Jahren hab ich mal einen Artikel zum Thema Angst vor Homosexuellen geschrieben, und das meiste sehe ich eigentlich immer noch so. Bis auf die Tippfehler eben, aber ich werde hier nicht fürs Korrekturlesen bezahlt.

(Genauer werde ich überhaupt nicht bezahlt, also müsst Ihr das machen. Und ich muss sagen: Ihr macht das super, weiter so! Danke, ich zähl auf Euch!)

Ich komme nochmal darauf zurück, weil mir noch ein weiterer Punkt eingefallen ist:

Kognitive Dissonanz

Wir schleppen alle ein Weltbild mit uns rum, dass so ziemlich alles super toll erklärt und uns spitzen toll hilft, uns zurecht zu finden. Die Welt ist so, wie wir sie sehen, anders könnte das gar nicht sein.

Wenn nun allerdings etwas beobachten, dass unserem wohlgeformten und vernünftigen Weltbild widerspricht, haben wir nur zwei Möglichkeiten:
  1. Wir ändern unser Weltbild. (Doof!)
  2. Wir verneinen die Beobachtung. (Alles wie gehabt, weiter so!)
Normalerweise bleiben wir also bei (2), weil es viel bequemer und einfacher ist.

Das geht aber nicht lange gut. Wiederholt sich die Beobachtung häufig, rebelliert unser Gehirn gegen diese kognitive Dissonanz: Beim ersten Mal haben wir vielleicht noch gelacht, um unsere Unsicherheit abzuschütteln. Später werden wir aber macht uns der Graben zwischen unserer Wahrnehmung und unserer Überzeugung einfach immer nur wütend. Wir können nicht mehr bei (2) bleiben. Und diese Wut übertragen wir auf die Menschen, die uns diese Beobachtung liefern.

Das kann nun alles sein, wie z. b.:
  • Die Erde dreht sich um die Sonne.
  • Es gibt keinen Gott.
  • Frauen können Auto fahren.
  • Ein Kind kann ein erfülltes Leben führen, wenn es ohne Mutter aufwächst.
  • Frauen können Frauen küssen.
Alles Beobachtungen, die nicht in die Weltbilder mancher Menschen pass(t)en. Da die Menschen aber glauben, ihre Weltbilder seien richtig, müssen die beobachteten Menschen falsch sein. Deswegen müssen diese Menschen weg.

In Wirklichkeit sind aber die Weltbilder falsch. Und damit meine ich: Alle Weltbilder sind immer falsch.

Meins auch. Es stimmt vielleicht in einigen Punkten besser mit der Wirklichkeit überein als andere. Aber es wird immer nur eine Annäherung sein.


Freitag, 11. November 2016

Bitte, was ist Trump?

Die Tante hat die letzten Tage wie alle über Donald Trump nachgedacht (der ja doch gewonnen hat, wie ich nicht voraussah), und zur Aufklärung den Blog vom Dilbert-Zeichner gelesen, was gleichzeitig ziemlich erhellend und verstörend war (was, wie er meinen würde, eine gute Sache ist).

Der meint unter anderem, dass Trump vor allem ein exzellenter Überzeuger sei, und deswegen gewonnen habe. Und Trump nutze oft die Technik, erst die Menschen von sich zu überzeugen, in dem er ein übertriebene Version ihrer Meinung vertritt – und anschließend, wenn sie ihm folgen, kann er problemlos was anderes machen.

In den USA sagt man dann immer Nixon musste noch China gehen, will sagen, nur ein anerkannter Rechter kann linke Positionen durchkriegen. Wie bei uns Merkel den Atomausstieg oder umgekehrt Schröder die Agenda 2010.

Bevor ich dann Trump fast mochte, ist mir wieder John Oliver eingefallen, der – wie so viele – eine andere Meinung zu Trump hat. Und wenn John Oliver eins klar machte, dann:
Trumps Produkte sind eher schlecht. Er macht große Versprechen, die er nicht hält.
Das ist im allgemeinen schlecht. Aber wenn seine Versprechen zu Fürchten sind, dann ist es doch beruhigend zu wissen, dass er sie ohnehin nicht einhält.


Freitag, 9. September 2016

Ungefähr zwei Gedanken zur Debatte über Burkas und so

  1. Ich persönlich finde den Anblick von verschleierten Frauen furchtbar, und eine Kultur, die die Körper von Frauen und Mädchen versteckt, ebenso. Ich kann es nur schwer ertragen, dass alle Frauen sich dafür schämen sollen, was sie sind (Frauen). Und ich empfinde es auch als Beleidigung mir als Mann gegenüber, dass man sich vor mir verstecken muss.

    Aber anscheinend sehen viele muslimische Frauen und Mädchen das anders, und vielleicht verstehe ich da was falsch. Und so oder so muss ich damit dann einfach leben.

    Wenn alle fast nackt durch die Gegend rennen dürfen, dürfen auch alle ganz verschleiert durch die Gegend rennen (oder züchtig schreiten), und wir müssen uns gegenseitig ertragen.
  2. Ich persönlich finde den Anblick von halbnackten Frauen furchtbar, und eine Kultur, die die Körper von Frauen und Mädchen wie auf der Ladentheke darbietet, ebenso. Ich kann es nur schwer ertragen, dass alle Frauen sich dafür schämen sollen, wie sie sind (nicht perfekte Frauen). Und ich empfinde es auch als Beleidigung mir als Mann gegenüber, dass Frauen denken, mir gefallen zu müssen.

    Aber anscheinend sehen viele westliche Frauen und Mädchen das anders, und vielleicht verstehe ich da was falsch. Und so oder so muss ich damit dann einfach leben.

    Wenn alle fast nackt durch die Gegend rennen dürfen, dürfen auch alle ganz verschleiert durch die Gegend rennen (oder züchtig schreiten), und wir müssen uns gegenseitig ertragen.
  3. Andererseits denke ich, dass die Regeln in beiden Kulturen nicht von heterosexuellen Männern gemacht werden.

    Welcher Hetero käme auf die irrsinnige Idee, der Schlüssel zur weiblichen Attraktivität liege in ihren Haaren?
    Sowas
    glauben im normalerweise nun Frauen (oder Schwule).