Donnerstag, 21. Februar 2013

Warum das Simon-Wiesenthal-Zentrum Jakob Augstein nicht versteht

Nicht, dass ich darüber viel nachdenken würde. Aber als Expertin für alles weiß die Tante so was natürlich auch. Es gibt nämlich 4 Sorten von Juden auf der Welt:
  1. Menschen, die eine jüdische Mutter haben.
  2. Menschen, die an den Gott des Tanach glauben (hab ich gerade neues Wort zum Angeben gelernt).
  3. Menschen, die in Israel leben.
  4. Zuhälter mit Hang zur Legasthenie, die das "L" spiegelverkehrt schreiben.
4 können wir ignorieren (wenn wir uns gut benommen haben). Als gute Deutsche sind wir Wortklauber und unterscheiden deshalb zwischen 1, 2 und 3. Eine Kritik an den Handlungen der strenggläubigen (2) Israelis (3) ist für uns möglich, ohne damit 1 zu treffen. Eigentlich sind für uns 3 auch gar nicht notwendiger Weise Juden (1 oder 2). Wir denken, dass durch Herkunft eines Menschen seine Taten in keiner Weise vorgegeben sind.

Strenggläubigen Juden ist diese Unterscheidung unmöglich. Ein geborener Jude (1) muss sich notwendiger Weise an die Gesetze Jahwes halten (2), die beiden Gruppen sind identisch. Kinder von jüdischen Müttern (1), die nicht an Jahwe glauben (2), sind nur im Glauben verwirrt. Wie Juden, die zufällig in Österreich leben, hören sie nicht auf, Juden zu sein. Und Einwohner Israels (3), die keine Juden (1 und 2) sind, sind keine richtigen Einwohner Israels.

Mit dieser Auffassung machen die Juden sich zwar das Leben ziemlich schwer. Aber andererseits haben sie da ja auch Übung drin. Zum Abschluss schreib ich einfach noch mal dreimal Jahwe, einfach, weil ich es darf: Jahwe, Jahwe, Jahwe. Und Jehova auch.


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