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Freitag, 20. September 2013

Musik


Keine Ahnung, wieso ich jetzt auf das komme, aber auch egal. Es ist darauf hinzuweisen, dass das Original eigentlich auch schrecklich ist, aber eben nicht so schrecklich wie das bekannte Cover.

Bitte gehen Sie am Sonntag wählen. Je mehr gültige Stimmen abgegeben werden, desto mehr Stimmen braucht die FDP um über die 5% zu kommen, und die NPD über 1% (wegen Wahlkampfkostenerstattung). Die historische Chance, die Partei der Besserverdienenden rauszuschmeißen, sollten wir nutzen!

Freitag, 30. August 2013

Musik am Freitag


Ich weiß gar nicht mehr, wie das Original geht ...

Freitag, 20. Juli 2012

Musik am Freitag

Tja, also vielleicht wussten Sie schon, dass das das Original ist. Sie hören wahrscheinlich in der erforderlichen Häufigkeit Oldiesender. (Oder waren Sie damals etwa schon alt genug und haben die noch live gesehen? Herzlichen Glückwunsch!)

Ironischerweise haben diese Herren vor zwei Jahren eine englische Version von "Ein Stern" von DJ Ötzi eingespielt. (Könnte dem Typen mal jemand sagen, dass es "Einen Stern" heißen muss? Oder nervt so was nur mich?). Schönes Wochenende!

Freitag, 4. Mai 2012

Das hier ist schon auch das Original, ja, doch.


Aber das hier eben auch, denn Herr Grönemeyer hat dieses Lied gar nicht selbst geschrieben. Dafür aber mit den Autoren zusammen am Schauspielhaus Bochum gearbeitet. Diese haben im Gegensatz zu ihm auch oft Currywurst gegessen. Dafür hat Herbert es als erster aufgenommen.


Naja. Musikalisch hat Herbert die Nase vorn.

Freitag, 27. April 2012

Original und Kopie

Das ist die Kopie, die ja auch irgendwie aktuell ist:
Und das hier ist das Original, das ja auch noch aktuell ist, denn die großen Tage der us-amerikanischen Eisenbahn sind immer noch vorbei:
Ganz im Gegensatz dazu lief im Supermarkt gerade Erase/Rewind von den Cardigans, und das ist nun aber sowas von unaktuell, dass man der Jugend heute erklären müsste, was es mit der Metapher von magnetischer Tonaufzeichnung auf sich hat.

Freitag, 17. Februar 2012

Musik am Freitag

Ein schönes Spiel war einmal, sich gegenseitig die peinlichsten Sachen aus der Jugend zu erzählen. Eine peinliche Sache war für mich damals, dass mein erstes Musikalbum "Whitney" von Whitney Houston war. Das war nämlich, auch damals schon, voll uncool. Es war schlicht zu erfolgreich, um angesagt zu sein. (Eigentlich hatte ich ja was von den Beach Boys kaufen wollen, die hatten sie in dem Laden aber nicht, und die fand der Verkäufer auch uncool.) Whitnes Houston hatten sie auch nur auf Kassette, das gibts ja heute auch nicht mehr.


Nachträglich war es aber ein großer Griff: schwarze Musik - voll gut (damals war mir gar nicht klar, dass es so war wie schwarze Musik überhaupt gibt)(und blöde find ich die Unterscheidung immer noch). Und die Frau ist an Drogen gestorben! was ja immer noch das aussagekräftigste Qualitätskriterium über Musik überhaupt ist. Darum nun:





Ich kann zwar immer noch "Where do broken hearts go" oder "I know him so well" singen, obwohl ich die Kassette seit über 20 Jahren nicht mehr angerührt habe. Aber man muss mal das Original gehört haben, um zu verstehen, wie gut Whitney Houston singen konnte.


Ach, und "One moment in time" heißt "einen Augenblick zur rechten Zeit" (und nicht "in der Zeit"). Nur, falls Sie sich schon immer mal gefragt haben, was dass denn heißen soll. Das heißt es jedenfalls.

Freitag, 25. November 2011

Freitag, 18. Februar 2011

Was weiß denn ich

Also, die Tante hat ja auch schon mal eine akademische Arbeit geschrieben und wie Herr von und zu Guttenberg hat sie sich dabei gedacht: "Jetzt gibste dir hier Mühe und machst dich verrückt, und außer dir und den Korrektoren interessiert es echt keine Sau, was da drin steht." Herr von und zu Guttenberg wird sich jetzt bestimmt freuen, dass jemand das Ding liest. Der Mann ist ja bestimmt nicht so blöd, da irgendwas abgekupfert zu haben - ist ja klar, dass sich die Presse darauf stürzen würde. Immerhin hat er ja Abitur.

Jetzt noch ein Lied, zwo drei:

Das ist das Original. Paul "Lay your head on my shou-ou-oulder" Anka hat das gehört und gekauft und einen englischen Text dafür gesucht und David Bowie damit beauftragt. Texte waren dessen Stärke aber nicht, dafür hat er dann zu den Akkorden "Life on Mars" geschrieben. Auch ein schönes Lied. Also musste Paul Anka selber texten. So geht's im Leben.

Freitag, 28. Januar 2011

Das gibts auch

Eine Version von Frank Sinatra, die im Vergleich zum Original aber sowas von abkackt.





Kalt ist's im Skriptorium. Nächstens mehr.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Was sonst so war

Arnold liest jetzt wieder Drehbücher, weil er ja gar nicht mehr Governator ist. Still und heimlich aus dem Amt geschlichen. Nicht mal Wikipedia hat's gemerkt.

Die Tante selbst ist momentan vollkommen vom Kinderbücherschreiben vereinnahmt. Hier als amuse gueule die jüngsten zwei Zeilen:

Du bist ein, du ahnst es, nun sage ich's dir:
Geschenkeverteilungsermöglichungstier.

Und nun etwas Musik:


Und hier das Original:



Junge, das fetzt. Und nun zurück zu den Rentieren.

Freitag, 26. November 2010

Das gut recherchierte Lied

Das hier ist schon fast 2 Monate alt, aber man kommt ja zu nix:

Letztes Wochenende war die Tante ja mal wieder aus. Und zwar auf einem verschwenderisch guten Konzert von Leonard Cohen, weil die Tante wissen wollte, wie das ist.

Für alle, die das auch mal wissen wollten, sich das aber nicht leisten konnten oder zu spät davon gehört haben: so ist das:
  • Man sitzt auf Stühlen. Das ist auch gut so, denn der Mann ist zwar 75, spielt aber - mit Pause zwischendrin - 3 Stunden und 15 Minuten.
  • Wenn man 75 braucht man keine große Bühnenshow mehr (nicht, dass er die je gehabt hätte). Leonard Cohen strahlt einfach so aus: so gut wie keine Ansagen, manchmal geht er zu einem der Musiker hin und kuckt / hört den an, während er singt. Und singen kann er halt. Die Stimme ist mit den Jahren.
  • Höhepunkte sind: Er kniet am Anfang fast jeden Lieds. Das hat aber nichts damit zu tun, dass unten auf dem Boden der Spickzettel versteckt ist. Bei So long, Marianne kam er trotzdem raus. Das muss man sich mal vorstellen: jeder im Publikum kann's auswendig, aber er vergisst nach über 40 Jahren den Text. Glücklicherweise vor der Textzeile "You make me forget so very much", dann haben alle was zu lachen.
  • Beim Rausgehen tanzt er ein bisschen.
  • Es ist nicht zu laut. Das kann man nicht genug loben.
  • Sehr gute, viele, aber auch sehr kurze Soli. Kann man auch nicht genug loben.
  • Die Restauration ist von Feinkost Käfer. Es gibt leckere Mayonnaise (leckere Mayonnaise gibt es in Deutschland eigentlich nie - kann man auch nicht genug loben).
  • Es ist nicht zu laut.
  • Das Publikum hält meistens die Klappe - zwar könnten bestimmt alle fast alles mitsingen, aber die Musiker sind wirklich so gut, dass man lieber zuhört.
  • Die Arrangements sind mit den Jahren viel stimmiger geworden - die ursprüngliche Version von First we take Manhattan war grauslich, und Coverversionen z.B. von R.E.M. waren um Längen besser. Die jetzige ist tatsächlich die beste Version. Obwohl alles noch ein bisschen mit Soße überzogen ist. Nie spielt er alleine, um das Stück intimer werden zu lassen. Anscheinend mag er das so. Darf er ruhig.
  • Trotz allem kommt nie Gänsehaut auf, vielleicht auch, weil man nie genau weiß, worum es in den Liedern geht, wer I, You und We (die es tatsächlich fast in jedem Lied alle vorkommen).
  • Fast alles ist genau so wie auf dem Livealbum von 2008 - die gleichen Witze, die gleichen Ansagen, der gleiche Ablauf, fast die gleichen Stücke. Es ist eine perfekt durchkomponierte und durchgeprobte Show. Wenn man das Livealbum gut kennt, ist das etwas enttäuschend. Aber trotzdem gut. Aber eben keine Gänsehaut.
À propos durchkomponiert.



klingt ja im Refrain schon ähnlich wie:



Cohen war aber ein paar Jahre früher dran, und hat auch einen Urheberrechtstreit gegen Sayer geführt. (Aber anscheinend gibt es das Thema auch schon bei Schubert, da wär' ich ja mal interessiert, wie das bei dem klingt). Die Version von Leo Sayer (die er nicht selbst geschrieben hat) hat als fünften Akkord nach dem C G a G nicht das (der Tonart fremde) E wie bei Cohen, sondern löst nach C auf. Der Trick, die Tonfolge e1 d1 c1 h0 nicht auf dem h0 enden zu lassen, sondern mit "away-ay-ay" über a0 auf g0 zu landen, was ja super in einem C-Dur drin liegt. (Hallo Maria im Übrigen!)(Sagt hallo zu Maria, wahrscheinlich hat das außer ihr eh keiner verstanden.) Bei Cohen bricht der Refrain beinahe verzagt / verzweifelt / todtraurig / melancholisch ab, bei Sayer kann man freudig / todtraurig / melancholisch mitschmettern. Spaß mit Akkordfolgen.

Freitag, 13. August 2010

Den Regenwürmern was husten

Immer wieder interessant, wieviel wir von der amerikanischen kulturellen Hegemonialmacht nicht mitkriegen. Zum Beispiel wusste die Tante nicht, dass Barack Obama "Yes, we can!" von Bob the Builder übernommen hat. Merkwürdig auch, wie vollkommen unmöglich es wäre, dass Angela Merkel sagt: "Nichts leichter als das. Komm mit!"

Auch mal erwähnen wollte ich, dass "Hörst du die Regenwürmer husten" zwar eine schöne Melodie hat, aber im Original halt auch aus dem Musical My Fair Lady stammt: