Freitag, 22. Februar 2008

Spannung ...

Die Leute fragen wieder. Überall werde ich neugierig angeschaut. Na? Ist es noch nicht soweit?

Ich werde nämlich Vater. Dagegen hat Sebu allerdings schon eingewandt, ich sei doch schon Vater, könne das also nicht mehr werden. Das ist allerdings so nicht ganz korrekt: Vater ist der Komparativ (die Steigerungsform) des annähernd ausgestorbenen Adjektivs vat, das auf das mittelhochdeutsche bat zurückgeht, was so viel wie "müde, erschöpft, des Schlafes dringend bedürftig, aber auch glücklich" bedeutet. Und man kann durchaus noch vater sein, die Skala ist nach oben offen. Daher gibt es auch keinen Superlativ am vatesten.
Bei Mutter ist die Ethymologie noch leichter ersichtlich: es braucht tatsächlich eine Menge Mut, um das alles durchzuziehen (obwohl, es geht natürlich auch ohne Mut, aber das sei nicht empfohlen).

Nun, wie dem auch sei, ist es wirklich kurz davor. Die werdende Mutter ist mittlerweile so dick und schwer, dass sie eine schriftliche Sondergenehmigung der Unesco braucht, wenn sie den Breitengrad wechseln will (sonst kommt nämlich die Erdachse ins Schlingern). Und alle anderen sind sehr aufgeregt, wir aber nicht. Wir denken einfach immer schnell an was anderes.

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