Dienstag, 1. April 2008

Das Übliche

Wie war denn die Geburt? fragen immer noch Menschen, die man auf der Straße trifft. Nun ja, wie so eine Geburt so ist ...

Zunächst mal sehr anstrengend für die Mutter. Diesmal allerdings besser wegen Unterwassergeburt. Und laut, aber das sagte ich bereits. Als Vater hat man da ja nicht so viel zu tun, nur rumzusitzen, aufmunternde Worte zu sprechen und sich komplett nutzlos zu fühlen. Die Mutter meinte, das wäre schon gut so gewesen, aber ich persönlich hätte doch gern irgendwas sinnvolles getan. So nach ein paar Stunden Aufmuntern und Gut-zureden wird der angeborene Instinkt übermächtig. Die Gene befohlen mir:
Stehe auf, gehe hin und besorge Handtücher und heißes Wasser!
Das habe ich dann aber natürlich nicht gemacht, war ja alles schon da. Das wäre auch nicht gut gegangen, so übermüdet, wie man dann ist. Vermutlich haben sich deswegen auch Generationen von werdenden Vätern dabei am kochenden Wasser irgendetwas verbrannt, wovon aber nie jemand spricht. Auch, weil neben "Ich habe dich neun Monate mit mir rumgetragen und die Geburt war tierisch schmerzhaft!" der väterliche Zusatz "Und ich hab mir beim Desinfizieren der Schere ganz übel die Hände verbrannt!" irgendwie überhaupt keinen Eindruck schindet.

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