Freitag, 13. September 2013

Nichtwählen ist auch keine Lösung

Zwei Dinge haben die Leute, die das irgendwie schlau finden, nicht wählen gehen, vielleicht nicht bedacht.
  1. Okay, es ist irgendwie unübersichtlich und man sieht den Unterschied zwischen den Parteien nicht mehr. Tja, das liegt aber daran, dass die Dinge auch wirklich viel komplizierter geworden sind. Es ist nicht nur die Ebene Europa dazugekommen, sondern die Verflechtungen sind auch stärker und kaum zu durchschauen. Es ist plötzlich wichtig, was in Syrien oder an der Tokioter Börse passiert. Das ist halt so. Übersichtlich wird's nicht mehr.
    Da sind aber nicht die Politiker dran schuld! Da müsst Ihr Euch halt ein bisschen informieren, wenn Ihr's nicht kapiert! Es gibt kein Anrecht darauf, alles nur serviert zu bekommen, dass man nur sein Häkchen machen muss und nicht weiter nachdenkt. Bien au contraire.
  2. Ja ja, früher waren die Parteien noch wirklich unterschiedlich. Wer das bedauert, muss auch die alte CDU wiederhaben wollen. Mit ihren schönen Ansichten zu Einwanderung, Gleichberechtigung, Einbürgerung, Atomwaffen et al..
    Will das wirklich jemand? Damit man auf Herzenslust jemanden hassen kann? Es ist in Wahrheit gut, dass die Parteien sich angenähert haben. Gut, dass ist langweiliger. Aber immer noch besser, die CDU setzt 30% der linken Themen um, als dass sie 0% der Themen angeht.

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