Freitag, 20. Januar 2012

Musik am Freitag

Alle schicken sich gerade dieses eine Video, wo fünf Leute auf einer Gitarre spielen, wobei einer aber nur trommelt. Das geht aber auch anders:
(Gut, die spielen auch kein richtiges Lied). Und weil wir gerade dabei sind, der vorläufige Abschluss der Reihe aGFE:

Mittwoch, 18. Januar 2012

Eilmeldung: Wulff immer noch Bundespräsident

Erst gab es in den Medien nix anderes als Wulff, Wulff, Wulff, jetzt gibt's nur noch Kreuzfahrtunglück, obwohl die Nachrichten in beiden Fällen sich nicht ändern. Darum ist unser Bundespräsident auch ganz schnell aus den Nachrichten gerückt, und die Presse treibt die nächste Sau durchs Dorf. Als wenn es etwas neues wäre, dass Menschen vor italienischen Inseln ertrinken. (Obwohl, kurze Recherche ergab, dass der BundesPräsi in den wichtigsten Blättern wieder vor dem Schiff liegt.)
(An dieser Stelle fehlt ein witziges Résummée.)

Freitag, 6. Januar 2012

Nachrichten: Bundespräsident versucht Befreiungsschlag

Berlin (pda): Mit einem überraschenden Befreiungsschlag versucht Bundespräsident Wulff heute morgen, Sympathiepunkte zurückzugewinnen. "Ich habe meine Anwälte angewiesen, den kompletten Inhalt meiner Nasennebenhöhlen zu scannen und ins Internet zu stellen." Der Schritt wurde allgemein begrüßt, Vertreter von Presse und Opposition trafen sich zu spontanen Tänzen unter dem Brandenburger Tor, um diesen Einsatz für Transparenz zu feiern. Auch die Kanzlerin zeigte sich erfreut: "Ich hoffe, dass wir das Thema nun abschließen können und es endlich zu einer klaren Aussprache kommt."
Nur die Tante Jensen kann es immer noch nicht fassen, das ausgerechnet die BILD nun investigativen Journalismus gegen CDU-Politiker macht.

Dienstag, 20. Dezember 2011

Regeln für den Krankenhausaufenthalt


Halten Sie sich an die männlichen Pfleger.

Wie weibliche Rugbyspieler machen diese das, was sie tun, aus voller Absicht und tiefster Überzeugung. Ein Mann in einem anstrengenden, schlecht bezahlten pflegenden Beruf hat diesen nicht aus Verlegenheit gewählt, und kümmert sich der Erfahrung der Tante nach zuverlässig gut.
Das soll nicht heißen, dass es nicht auch viele hervorragende weibliche Pflegerinnen gebe; aber eben auch unhervorragende. Ähnliches gilt für männliche Grundschullehrer und Kindergärtner, aber nicht für die besser bezahlten Berufe. (Einen weiblichen Rugbyspieler braucht man wohl eher seltener.)

Nehmen sie Ihre „weichen“ Medikamente mit und erzählen Sie nichts davon.

Sie brauchen ab und zu Baldrianpillen zum Einschlafen? Stecken Sie sie ein, wenn Sie nicht erst wollen, dass die Nachtschwester nach drei Minuten kommt, die gesamte Deckenbeleuchtung anmacht und alle Nachbarn weckt, und dann noch überlegt, ob sie Ihnen was geben darf. Ähnliches gilt für die Pflanzendragees, die den Harndrang mindern, und Paracetamol (nicht für Schmerzmittel, die Komplikationen hervorrufen könnten). (Wenn Sie einmal um vier Uhr morgens mit der Nachtwache diskutieren, ob Sie noch eine Paracetamol einwerfen dürfen, wären Sie für den Beistand einer Rugbyspielerin ganz dankbar – aber jetzt haben wir die ja leichtfertigerweise schon nach Hause geschickt.)

Nehmen Sie Schlafmaske und Ohrenstöpsel mit

Die Rugbyspielerin im Nachbarbett wurde möglicherweise an den Polypen operiert und kriegt nachts gaaaanz schlecht Luft und ist deswegen auch gaaaanz schlecht gelaunt. Und Sie möchten nicht nachts um zwei mit Rugbyspielerinnen diskutieren. (Ähnliches gilt natürlich für nachts um drei und um vier.)

Machen Sie die Raucher mit den Gipsbeinen ausfindig, wenn Sie wissen wollen, wo man gut nach draußen kommt.

Die kennen die Dachterrasse und die Abkürzung zum Park. Da treffen sich alle und erzählen sich die Geschichte, wie Ihnen von einer Rugbyspielerin ein Bein gebrochen hat und sind gesellig. Sie müssen nicht mit denen reden, können aber.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Nachrichten

Kann man gut mit töten: Leopard 2

Berlin (dpa) Anlässlich der Veröffentlichung des Rüstungsexportberichts veröffentlichte das Bundesaußenministerium eine Umfrage über die Zufriedenheit der Endkonsumenten. Diese ist erneut gestiegen. "Unter den Befragten Hinterbliebenen von Massenschießereien in verschiedenen arabischen Staaten ist die Produktzufriedenheit auf einen Spitzenwert gestiegen", so ein Sprecher des Auswärtigen Amtes. Die Befragten hätten immer wieder betont, dass es für sie ein großer Trost sei, dass ihre Angehörigen mit deutscher Spitzentechnologie niedergeschossen wurden und nicht mit irgendwelcher minderwertigen Ware. "Darauf können wir zu Recht stolz sein", so der Sprecher weiter.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Es gibt zwei Sorten von Menschen auf der Welt

Die einen freuen sich auf Weihnachten, weil Weihnachten schön ist. Für sie ist der Advent die Zeit, die sie mit Warten verbringen. Das Warten verschönern sie sich mit Plätzchen backen, Kerzen anzünden, Lieder singen, Basteln, Adventskalender öffnen und so was.

Weihnachtsbastelei
Die anderen finden die Adventszeit anstrengend, weil sie da Geschenke besorgen müssen, Adventskalender füllen müssen, Nikolausstiefel füllen müssen, Plätzchen backen müssen, es gemütlich machen müssen. Bei ihnen ist es also genau umgekehrt: Für sie ist Weihnachten schön, weil dann endlich der Advent vorbei ist.

Freitag, 2. Dezember 2011

Musik am Freitag: aGFE

Alle, die keine Mandeln mehr haben,
müssen Männer mit Bärten sein.
Tante Jensen und Klaas und Pitt,
die haben Bärte, die haben Bärte
Tante Jensen und Klaas und Pitt,
die haben Bärte, die fahren mit.

(Weil das Rasieren nämlich weh tut.)



Alle anderen Versionen haben nicht das "Hou hou hou hou", in dem allein unsere Lieblingsakkorde vorkommen. Dafür abern authentischéren Åkzent, néch. Mehr zu Mandelentfernungen (wir Insider sagen ja einfach "TE" für "Tonsillektomie") dann nächste Woche.