Freitag, 9. Januar 2015

Je suis Charlie

Nein, natürlich nicht (bin ich Charlie). (Und ich erscheine auch nicht zweiwöchentlich.) Und es juckt natürlich in den Fingern, jetzt was Blasphemisches zu schreiben, um so richtig die selbstgerechte Moralsau rauszulassen.

Aber es geht ja gar nicht um Religion. Natürlich könnte man wieder auf die Idee kommen, von den Muslimen zu verlangen, dass sie verhindern sollen, dass überhaupt jemand von ihnen radikal wird.

Aber es ist kein Problem der Minderheit. Es ist ein Problem der Mehrheit.
Es geht nicht um Religion. Es geht um Wirtschaft.

Diese beiden Jungs hätten doch nie eine Waffe in die Hand genommen, wenn sie eine ökonomische Zukunft in ihrem Land gesehen hätten.

Die hatten sie aber definitiv nicht. Mit dem falschen Nachnamen und der falschen Postleitzahl geboren, hatten sie von Anfang an keine Chance in der Gesellschaft. Sie waren umgeben von Bildern von Luxusgütern, Möglichkeiten, Sexualpartnerinnen, zu denen sie nie einen Zugang haben würden.

Das glaubten sie an irgendwem auslassen müssen. In dem Fall an denen, die (ihrer Meinung nach) ihren letzten Grund für Stolz in den Dreck zogen. Es hätte aber auch irgendwer anders sein können.

Es wird immer Gewaltbereite geben – von 30 Jahren sind sie zur RAF gegangen, heute gehen sie zur IS. Das ist der einzige Unterschied.

Daraus folgt klar zweierlei:
  1. Wir müssen wieder allen jungen Leuten eine Zukunft geben!
  2. Wir müssen weiterhin alles und jeden gnadenlos in den Dreck ziehen!

Dienstag, 11. November 2014

Da hat man mal 'ne gute Idee ...

... und natürlich hat sie schon wer anders gehabt. Haben sich dann aber auch sauber Mühe gemacht. Sieht man den Videos und den Rasen wirklich an.
Na, ich bin ja auch eher der Typ, der erst recherchieren musste, von wem "Breaking the Law" überhaupt ist.





 

Das Originalvideo ist heute übrigens eher niedlich:
 
 



Dienstag, 4. November 2014

Es gibt 2 Sorten von Deutschen auf der Welt

  • Die einen laufen in ihrer Kindheit an Halloween um die Häuser.
  • Die anderen haben das nicht gemacht.

Und in 10 Jahren werden Menschen auf einer Party zusammenstehen und daran, ob sie zu Halloween um die Häuser gegangen sind, ausmachen, wie alt sie sind.

Und dass wird einer der wenigen Fälle sein, wo die älteren ihre Nostalgie nur schwer werden rechtfertigen können.

»Früher war noch alles besser! Da durften wir noch nicht im Dunkeln verkleidet um die Häuser ziehen und habe dafür Bonbons gekriegt!«

Na, sie werden das schon schaffen, die Alten. Sie haben es noch immer geschafft.

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Best of Mädchenmusik

Wurde die Tante doch gebeten, auf Facebook ihre »Best of Mädchenmusik« zu nennen. Was immer das sein soll. Und nach langem Nachdenken stellte sie fest: so wa gibt es nicht. Darum hier die

Best of Mädchenmusik (noch zu schreiben)

  1. Vanessa – Auf Fotos seh ich immer Scheiße aus
  2. Anna – Ich hab meine Tage
  3. Chantal und die Schulhofschlampen – Du bist zu fett!
  4. Eva I. – Ich hab nichts anzuziehen!
  5. Lara-Sophie Meyer zu Berlin – Rot steht dir nicht (und in allen anderen Farben siehst du beschissen aus)
  6. Stephie mit ph – Ich noch immer nicht meine Tage
  7. Jenny – Weiß steht mir nicht, darum werd ich niemals heiraten
  8. Clara – Warum geht Leonie jetzt immer mit Anne nach Hause und nicht mehr mit mir?
  9. Kim und Mel – Nadins Mutter kauft ihr immer die falschen Jeans
  10. My – Gaubst du, sie ist jetzt sauer auf mich?

Dienstag, 14. Oktober 2014

Kinder kosten

Ich veerlinke ja nicht gerne irgendwas anderes, aber das hier ist zu gut:

How much damage can a 6 year-old possibly do? An analysis of the cost of raising a child like Calvin from Calvin and Hobbes

Eine Zusammenfassung gibt es hier, aber nicht die Errata, de auch lesensert sind:

In addition, the author notes that Figure 1 should be changed but that the author is too lazy to make a new graph.

Des weteren möchte ich bemerken, dass de Tastatur meines ASUS P53 Mst st.

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Wer alles den Literaturnobelpreis nicht gewonnen hat

Aber jetzt mal ernsthaft:
  • A. A. Milne
  • Douglas Adams
  • J. R. R. Tolkien
  • Astrid Lindgren
Diese Menschen haben Bücher geschrieben, die Menschen auch bewegt haben.
Wer wirklich wichtige Bücher schreibt, die die Menschen auch lesen, braucht aber keinen Preis mehr. Ich kenne sogar Menschen, die was Modiano gelesen haben und das gut finden.

Montag, 6. Oktober 2014

Geschlechtsverkehr

Zuerst muss man aufpassen, dass keine Kinder dabei rauskommen.

Später muss man dann aufpassen, dass keine Kinder dabei reinkommen.