Donnerstag, 3. Januar 2008

Bürgerin Tante Jensen

Dieses Sylvester hab ich mir endlich einen lang gehegten Wunsch erfüllt uns etwas komplett ausgeflipptes gemacht. Ich bin um 23 Uhr ins Bett gegangen! Endlich bin ich so weit, dass ich das kann - ich muss niemandem mehr beweisen, wie wild und locker ich bin und ich muss nicht mehr hoffen, dass am Ende der Nacht das tolle Erlebnis, Rausch oder Sex auf mich wartet. Ich bin bourgeois. Das rockt wie die Sau.
Ein Ausweis dieses Coole-Sau-seins meinerseits ist ja auch, dass ich noch in Berlin wohne. Ja, ich bin sogar schon vor Jahren aus Berlin weggezogen, während immer noch welche da hin zu müssen meinen in diese permeierte Klassenfahrt. Nee, nee, ohne mich. Beleidigen lassen kann ich mich auch wo anders. Freund Timo musste ja beinahe mal weinen, als er im Bus mal nicht angeraunzt wurde. Und hier in Saarbrücken kostet Hundekot auf der Straße jetzt Geld.
Hier in Saarbrücken fing das neue Jahr dann aber auch nicht mit Ausschlafen an, wie mir das mein Biorhythmus eigentlich empfohlen hatte, sondern mit Norovirus: die Tochter hat pünktlich um 1 Uhr angefangen, die Betten vollzubrechen. Und das schönste ist: keine Sau ist an Sylvester zu Hause und der Wäschekeller ist schön leer. Das Leben kann so schön sein.

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