Donnerstag, 20. Dezember 2012

Nachrichten: NRA kritisiert Amoklauf in Newtown

In einem überraschenden Schritt verurteilt die US-amerikanische National Rifle Association (NRA) in ungewöhnlich drastischen Worten die Mutter des Todesschützen der Sandy Hook Grundschule. Presseberichten zu Folge hatte diese ihrem Sohn den Umgang mit Schusswaffen beigebracht.

"Das war einfach schlecht. Über die Hälfte seiner Schüsse haben ihr Ziel verfehlt. Seiner Trefferquote war die eines untalentierten Anfängers. Dabei hatte er schon jahrelange Erfahrung mit Pistolen", so die Sprecherin Anne Glock. "Wenn mein Sohn so miserable Trefferquoten hätte, wäre ich zu Tode beschämt. Als Amerikanerin bin ich entsetzt darüber, wie schlecht unsere Amokläufer schießen!"

Besonderes Unverständnis herrschte darüber, dass der Schütze aufhörte, obwohl er noch mehrere hundert Schuss mehr in seinem Sturmgewehr hatte. Möglicherweise habe er die falschen Sportgeräte für seinen Amoklauf benutzt. So bleibe seine Leistung weit hinter denen anderer Amokläufer zurück.

"Aber ist es nicht gerade die Aufgabe einer liebenden Mutter, einem Sohn an die Waffen heranzuführen?" Die NRA wolle ein neues Förderprogramm initiieren, dass Kinder bei der Wahl ihrer Waffen berät. Es sei wichtig, dass die Förderung schon früh beginne. Wenn Jugendliche - wie in manchen Bundesstaaten noch üblich - erst mit 10 oder 11 Jahren mit dem Erschießungstraining beginnen, sei es oft zu spät.

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