Mittwoch, 24. August 2011

Aber der hat doch seit 20 Jahren nicht mehr gearbeitet!

Warum tun die Leute dann so, als würde ihnen ausgerechnet jetzt was genommen?

Freitag, 19. August 2011

Musik am Freitag

Dann und wann fragen die Kinder. Sie fragen fast immer dasselbe, und zum Zwecke der Allgemeinen ("inlichting", wie der Niederländer so schön sagt, aber weder Erläuterung noch Erklärung trifft es genau) hat die Tante das mal statistisch erfasst:
  1. Darf ich was Süßes essen? (34 %)
  2. Warum? (32 %)
  3. Liest du mir was vor? (12 %)
  4. Warum muss ich schon ins Bett, wenn es draußen noch hell ist? (10 %)
  5. Was ist deine Lieblingsfarbe? (7 %)
Die Antworten, für die weiterhin nach Erleuchtung und Erheiterung strebende Leserschaft, lauten "Mhm, nagut", "Das kommt daher, dass ...(aber hier hört niemand mehr zu, das Elt redet aber trotzdem weiter, weil es sich freut, eine schöne Erklärung gefunden zu haben)", "Ja", "Das hat nix miteinander zu tun, auch wenn ich im Winter das Gegenteil behaupte" und "ich hab keine".

Was die Tante aber hat, ist eine Lieblingsakkordfolge, oder besser gesagt, mehrere. Da fragt aber nie jemand nach. Aber dafür hat man ja ein Blog - um ungefragt Quatsch in die Welt zu tragen, der niemanden interessiert.

Fangen wir mal mit der exotischsten an: aGFE. Exotisch deswegen, weil es gar nicht mal so viele Lieder gibt, die es verwenden, obwohl sie wie von selbst rockt. Aber auch sehr leicht wiederzuerkennen. Es handelt sich um einen Abgang (immer der nächsttiefere Durakkord), der am Ende von dem E Dur gekrönt wird, dass da eigentlich nicht hingehört und darum so angenehm knistert. A onetwothreefour ...


Donnerstag, 18. August 2011

Gärtnern in Saarbrücken


Eigentlich sind ja gerade die Tomaten reif, aber die sind überhaupt nicht fotogen. Sie sind ja auch nicht fotogenmanipuliert. Dafür hier mal ein Zeugnis von den Pfirsichen, die leider am Baum verfaulten, bevor man sie essen konnte. Da half auch die Pastor Fliege Essenz nichts.

Überhaupt blüht alles wie bekloppt, aber für richtige Früchte ist es meist zu heiß. Und dann steht die Tante auf dem Balkon und gießt und gießt, während sich drinnen die Wäsche stapelt.

Um das Gefühl zu bekommen, etwas wichtiges getan zu haben, dann erstmal die Digitalfotos sortiert. Das macht aber auch nicht glücklich. Und die Haare sehen aus wie Sau. "Quoi faire, coiffeur?" Ich probier es jetzt mal mit Haarwachs. Soll auch gut gegen Schildläuse sein.

Und Hartmut Mehdorn wird Chef von Air Berlin. Der 69jährige hat ja auch in seiner langjährigen Tätigkeit für die Deutsche Bahn Großartiges für den Luftverkehr in Deutschland geleistet.

Mittwoch, 3. August 2011

So fing das an


Ich traf Kai auf so einer Veranstaltung mit Stehtischen und Anzügen. Ich arbeitete zu der Zeit noch als Jasager für eine der beiden großen Volksparteien. In meinem Vertrag steht, dass ich nicht sagen darf, für welche, aber in Veranstaltungen traten häufig ältere Damen in Kostümen auf.

Kai und ich waren zusammen in der Schule gewesen und hatten uns danach schnell aus den Augen verloren – keiner konnte so genau sagen, warum. Er fing dann gleich an, von sich und seinen Erfolgen zu reden. Es war nicht so, dass er ein Angeber war – er war nur ganz einfach der Meinung, dass seine Beiträge zur Verschönerung dieser Welt und seines Lebenslaufs von bevorzugtem Interesse für die Allgemeinheit waren. Vielleicht teilte ja auch irgendjemand diese Meinung. Zwischendurch erzählte er auch einmal, um die Themenvielfalt etwas aufzulockern, von seiner Schwester.

Sie hatte sich, genau wie ich, nach dem Studium von Zeitvertrag zu Zeitvertrag gehangelt, und keiner von denen hatte so richtig etwas mit ihrer Ausbildung zu tun gehabt. Auch ihr aktueller Job bot keinerlei Aussicht auf dauerhafte Lebensplanung, doch sie war zumindest mit dem Gehalt zufrieden. Sie arbeitete in Kalifornien als SMS-Verwalterin und verdiente damit rund 20 Millionen im Jahr. Ich glaube, Dollar. Das überraschte mich – ich hätte nicht gedacht, dass man damit mehr als 12 Millionen Dollar verdienen könnte. Kai jedoch versicherte mir, dass es so sei; sie seien damals auch alle sehr verblüfft gewesen. Ich versicherte ihm, dass ich auch schwer verblüfft sei und musste dann auch schnell zum Büffet.

Noch ein Bild, für alle, die nicht so gerne nur Text im Internet haben. Das Bild ist aus Berlin, weil Berlin ja cool ist.

Schon am nächsten Tag traf ich mich mit Bernhard. Bernhard war weit über 50, Typ „Harry Rowohlt ohne erfolgreiche Karriereplanung und ohne Alkohol“. Er jobbte auch bei einem Mobilfunkdienstleister, für den er in Heimarbeit verloren gegangene SMS wieder zuordnete. Er konnte gut noch jemanden gebrauchen, der ihm unter die Arme griff. Nur leider seien die Verdienstmöglichkeiten in Deutschland längst nicht so gut.

„Anderer technischer Standard, weißt du? IS-95, weißt du? Nutzen auf der ganzen Welt nur die, und dann wundern sie sich, dass man so viel Geld fürs Zuordnen ausgeben muss. Haben nach dem Krieg im Irak auch gleich versucht, es denen anzudrehen. Pfff. Und die haben da keine Meldepflicht, weißt du? Freiheit und so! Pfff. Nutzt mal wieder nur den Reichen, ist ja klar. Na, sieh's dir mal an.“

Er lagerte die Kurznachrichten in einem alten, ausgestöpselten Kühlschrank in seinem Schlafzimmer, der ansonsten nur gebraucht wurde, um das Bügelbrett daran anzulehnen. Wozu er ein Bügelbrett hatte, ließ sich aus seinem Erscheinungsbild nicht direkt ableiten. Die SMS waren auf Karteikarten ausgedruckt, die in Pappkartons steckten.

„Hab sie sortiert, weißt du? Nach Anfangsbuchstaben. Irgendwo muss man ja anfangen.“ Es wurde dann auch noch ein längerer Abend.

(zur Fortsetzung)

Montag, 1. August 2011

So geht's doch auch!

Nicht nur führt der Fußgängerübergang zum Strand - nein, auch der Ampeldrückknopf macht mehr Spaß. Seufz ...

Montag, 4. Juli 2011

Weitere Reisetipps

Es gibt noch so viele Gegenden von denen man nichts weiß. Zum Beispiel

Hinterarlberg. 
Also z.B. nach Schweißgut. Obwohl. Vielleicht doch eher nicht. Dann schon eher nach

Hinterpommern
Das gibt's auch echt. Wurde nur vom internationalen kommunistischen Finanzjudentums Russlands den Polen zugeschlagen. Heißt jetzt seltsamerweise größtenteils Westpommern, so dass wir weiterhin ein Ostpommern suchen können.
Vielleicht ist das ja in

Westpreußen
Das gab es auch mal, war nur leider nicht so hip wie sein Nachbar Ostpreußen. Lag dafür aber ziemlich im Osten Preußens. Wäre also eigentlich ein Westostpreußen.
Beides liegt an der Ostsee. Und aus Gründen der Geschlechtergleichheit geht es anschließend noch an

die Westsee. 
Die gibt es nun aber nur im Dänischen (vesterhavet: havet heißt Meer und was vester bedeutet ist die Hausaufgabe für Morgen). Ist aber schön da.

Freitag, 1. Juli 2011

Musik am Freitag

Eigentlich schrob ich gerade seit einer Stunde an was anderem, das ist aber noch längst nicht fertig. Daher heute nur folgende Frage:


Warum macht man so einen Test, ob so ein Bahnhofsneubau überhaupt sinnvoll ist, eigentlich erst, wenn das Ganze schon genehmigt ist und viele Millionen verbraten sind?

Würd ich nur gern wissen.