Freitag, 23. März 2007

Es gibt zwei Sorten von Menschen auf der Welt ...

Die einen leben so vor sich hin und essen, was ihnen Spaß macht. Die anderen haben gerade eine Magen-Darm-Krankheit und überlegen sich schon beim Gedanken an Zwieback, ob sie mal wieder vorbei schauen wollen, ob sich in der Toilettenschüssel irgendetwas Spannendes ereignet hat in den letzten fünf Minuten. Das sind übrigens die einzigen Augenblicken in denen man froh sein könnte, dass die Toilette nicht ganz so sauber ist, wie man es eigentlich gedacht hätte: das Brechen geht dann doch etwas leichter von der Hand.

Die Tante gehörte diese Woche mal wieder zu den anderen. Und allen, die gerade zu den einen gehören, sei gesagt: Denkt daran, wie glücklich Ihr seid! Memento Magen-Darm-Verstimmung!

Zu oft geht man durch den Tag und vergisst viel zu schnell, wie schön es sein kann, einfach mal irgendetwas zu essen. Denn erst, wenn man von der Apotheke wiederkommt, mit Herzrasen und -beklemmung schweißgebadet hinter der Wohnungstür auf den Boden fällt und mit zitternden Händen die Medikamentenpackung aufknibbelt und hofft, dass der Inhalt wirkt und nicht weh tut und lange, lange darauf wartet, bis man ins Bett krabbeln kann, erst dann kann man mit Fug und Recht behaupten: Magen-Darm-Verstimmung macht keinen Spaß. Nein, nein. Ist jetzt aber schon wieder besser.

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