Mittwoch, 24. November 2010

Produktidee: Eine atheistische Kirchengemeinde


Wenn man schon Ostereier suchen und Weihnachtsgeschenke verteilen kann, ohne sich dabei um das Seelenheil Gedanken zu machen, könnte man doch auch das Ganze einen Schritt weiter treiben.

Nee, anders anfangen: Die Tante geht eigentlich ganz gern mal in die Kirche: Mit Mitmenschen zusammen sein, singen, über grundlegende Fragen nachdenken. Wenn die Textbeiträge nicht immer daran krankten, dass man die Prämissen unbedingt teilen muss, damit sie irgendeinen Sinn ergeben.

Anders gefragt: Warum nicht selber ein wenig nachdenken, anstatt krampfhaft zu versuchen, 2000 Jahre alte moralische Ansichten zu rechtfertigen, die genau so veraltet sind wie solche aus der gleichen Zeit über Lebensmittelkonservierung?

Alles andere könnte gleich sein: Man geht hin, freut sich an der Gemeinschaft, singt, isst zusammen, hört sich an, was wer anders zu sagen hat (vielleicht könnte man am Ende sogar darüber - horrible dictu - diskutieren?

Der Unterschied wär' dann, dass einfach jeder kommen dürfte und und die Leute kämen, weil es Ihnen Spaß machte, und nicht, weil auf Nichterscheinen das Fegefeuer steht.

1 Kommentar:

die Tante Jensen hat gesagt…

Mittlerweile gibt's das übrigens, zumindest in London.

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Aha, Sie sehen das also anders oder auch so? Wie genau?

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